
Die Behandlung von Krankheiten durch Massage gehört mit zu den ältesten Naturheilverfahren der Menschheit. Schon früh erkannte man dabei, dass sich die Wirkung der Massage nicht nur auf die direkt behandelte Körperregion beschränkt, sondern auch weit entfernte Körpergebiete und Organe indirekt beeinflusst. Die Nervenverbindungen zwischen inneren Organen und Hautzonen konnten zum Teil nachgewiesen werden.
Die Bindegewebemassage beginnt am Kreuzbein und endet oben am Kopf. Mit den Fingerspitzen werden dabei die Headschen Zonen der Haut und das darunterliegende Bindegewebe massiert, um reflektorisch über das Nervensystem die zugehörigen inneren Organe zu beeinflussen.
Die Stärke dieser modernen Reflexzonentherapie liegt in der oft rasch einsetzenden Wirkung, die vor allem bei Schmerzzuständen und Verkrampfungen von den Patienten als sehr wohltuend empfunden wird.
Für die Dauer und Häufigkeit der Behandlung lassen sich keine festen Regeln aufstellen, weil man sich an die individuellen Reaktionen orientieren muss. Bei akuten starken Beschwerden gilt grundsätzlich, dass man täglich behandelt werden soll. So hat es sich zu Beginn schmerzhafter Erkrankungen oft gut bewährt. Das erspart häufig die Einnahme von schmerzlindernder chemischer Arzneimittel und kann bei frühzeitiger Durchführung sogar beginnende Krankheiten noch auf natürliche Weise im Keim ersticken, weil der körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Die Bindegwebemassage kann für folgende Krankheiten/Symptomen eingesetzt werden: